Ökumenische Wanderung am 04.05.2024

Am 04.05.2024 war es wieder so weit, 14 Teilnehmer starteten um 10:00 Uhr in Terheeg bei gutem Wetter zur dritten, durch den Ökumenekreis Erkelenz organisierten, Ökumenischen Wanderung. Auch diese Wanderung war wie die beiden vorherigen Wanderungen barrierefrei.

Zum Einstieg wurden wir in der Kapelle St. Lucia von Marcel Classen herzlich begrüßt und auf eine äußerst unterhaltsame Art und Weise erhielten wir viele interessante Informationen zur Geschichte der Kapelle bis hin zur aktuellen Gemeindesituation. Der Aufbau und der helle Innenraum begeisterte alle Teilnehmer und stellte so bereits zum Start ein erstes Highlight dar.            Mit Informationen und Gesprächsstoff versorgt ging es für die Teilnehmer dann auf die ca. 4 km lange Wanderung, die über Neuhaus, Mennekrath zu unserem Ziel, St. Petrus Keyenberg/Kuckum führte.

Marcel Classen begleitete uns und so erhielten wir auch während der Wanderung viele interessante Einblicke und Informationen über Land und Leute. In Mennekrath bogen wir zum Erstaunen aller in Richtung des Spielplatzes ‚Baumschulpark in Mennekrath‘ ab. Auf dem Weg dorthin hatten die Teilnehmer Gelegenheit von Marcel Classen und Wilfried Müller-Platz nicht nur etwas über die Historie des Baumschulparks zu erfahren, sondern durch die fachkundigen Erläuterungen der Beiden auch noch ihr Wissen über die verschiedenen Baumarten zu erweitern. Angekommen an dem Spielplatz war es Zeit für eine erste kleine Andacht, zu der Rudolf Heide einen Text vorbereitet hatte. Die Andacht wurde mit zwei gemeinsam gesungenen Liedern abgeschlossen und es ging zurück auf die Hauptroute.
Wie man sich gut vorstellen kann, hat dieser kleine Schlenker für neuen Gesprächsstoff gesorgt, so dass der Weg zum nächsten Haltepunkt, der Wanderkapelle für den heiligen Antonius von Padua, schnell verging.

Hier war es wieder Marcel Classen, der uns über die Historie und die Geschichte der heutigen Wanderkapelle in gewohnt unterhaltsamer Art und Weise informierte. Bevor es weiter zu unserem Ziel St. Petrus Keyenberg/Kuckum ging, wurde eine zweite kleine Andacht abgehalten. Rudolf Heide hatte auch hierfür einen Text vorbereitet und als Abschluss wurde wieder gemeinsam ein Lied gesungen.

Der Kirchturm von St. Petrus Keyenberg/Kuckum war bereits zu sehen und die Aussicht auf einen kleinen Imbiss und Getränke beschleunigte die Schritte. Dort angekommen, wurden wir von Beate Zurmahr, die uns erst einmal herzlich begrüßte, mit einem leckeren Imbiss und Getränken erwartet. Nach dieser Stärkung erhielten wir durch Beate Zurmahr Einblicke und Erläuterungen zu St. Petrus. Sie ist insbesondere auf die mit der Umsiedlung verbundenen Aspekte eingegangen und es wurde für alle Teilnehmer deutlich, wie emotional die Gespräche und Abstimmungen gewesen sein müssen. Nur in dem Kontext ließen sich verschiedene Gestaltungselemente in St. Petrus verstehen und einordnen. Fehlen durften natürlich nicht die kleinen Anekdoten, die auch bei so ernsten Themen dazugehören. Quasi als I-Tüpfelchen zum Abschluss der Führung konnten die Teilnehmer noch den Raum der Erinnerungen aufsuchen und erhielten auch hier viele Informationen zu dem Hintergrund und der Intension des Raumes.
Der Aufenthalt in St. Petrus endete mit einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee. Nachdem alle Teilnehmer ihren Kostenbeitrag für Speisen und Getränke entrichtet hatten, bestand für Teilnehmer die eine Fahrgelegenheit für die Rückfahrt benötigten die Möglichkeit, von Carmen Broich mit dem Gemeindebus der evangelischen Gemeinde zurück zum Ausgangsort oder dem evangelischen Gemeindehaus in Erkelenz gefahren zu werden.

So fand ein informativer und unterhaltsamer Tag seinen Abschluss und wir möchten uns bei allen Personen die zum Gelingen des Tages beigetragen haben herzlich bedanken und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Michael Hirzel