Norbert Kamin für das Presbyterium kooptiert

  • Posted by: Frank Lucke

Als ich gefragt wurde, ob ich einer Berufung ins Presbyterium zustimmen würde, bat ich um eine Woche Bedenkzeit. Ich bin 68 Jahre alt, bin sehr glücklich verheiratet,  habe vier verheiratete Kinder und sieben Enkelkinder, das achte erwarten wir im August. Und ich genieße die Ruhe nach dem  Arbeitsleben mit vielen und längeren Auslandsaufenthalten.
Viele Dinge gingen mir in der Woche durch den Kopf. Ich wusste, dass Mitgliedschaft im Presbyterium Arbeit bedeutet, und Verantwortung für die Verkündigung des Glaubens, die Mitarbeiter der Gemeinde, die vielen, unersetzlichen Ehrenamtlichen, und für die Finanzen. Konnte ich diese Verantwortung übernehmen, jetzt, zweieinhalb Jahre nach der Wahl?
Alles kann keiner allein schultern, deshalb sind Frauen und Männer im Presbyterium, die ihre Stärken und Schwächen einbringen für das Ganze, unsere Gemeinde, unsere Kirche. Und zwei Aspekte gaben für mich den Ausschlag, einer Berufung zuzustimmen: Ich darf nicht von anderen den Einsatz fordern, nicht einmal erwarten, den ich nicht selbst bereit bin zu leisten, und – meine Schwächen. Somit werde ich gezwungen sein, nachzufragen, was ich nicht verstehe, um dann Entscheidungen mittragen zu können.
Bisher war ich schon berufenes Mitglied im Öffentlichkeits- und Bauausschuss; diese Arbeit werde ich weiter fortsetzen. Ich werde mich umsehen, wo ich mich weiter einbringen kann. Ich freue mich, nun auch auf der Entscheidungsebene meinen Beitrag leisten zu dürfen.

Norbert Kamin